„Kurve kriegen“ rappt

Sie sind ausgebildete Sozialarbeiter, Pädagogen und Logopäden und – sie sind Musiker. Sie sind die „Rapagogen“. Von sich selber sagen sie:
„Das Alleinstellungsmerkmal eines Rapagogen ist die Kombination von Kompetenzen aus dem Studium, der Praxis der Sozialarbeit und der authentischen Erfahrung als aktive Künstlerinnen und Künstler in der Welt der Rap-Musik“.

Und das nutzen sie auch für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ein großer Teil der jungen Menschen hört täglich Rap-Musik und für viele ist sie ein wichtiger Bestandteil ihrer Lebenswelt. Diese Begeisterung für Rap kann man pädagogisch nutzen. Die Rapagogen arbeiten in der Regel mit Schulklassen, aber seit einiger Zeit eben auch mit den Teilnehmern unserer Initiative. Ihnen gelingt es, Zugänge zu den Schwierigsten zu finden. Mit „Rap“ als Medium den Weg in eine kriminalitätsfreie Zukunft zu ebnen, das gelingt tatsächlich.

Und genau deswegen waren sie auch unlängst zu Gast auf der Klausurtagung der Initiative in Selm. Allerdings stellten sie dort nicht nur Ihre Arbeit und Methodik vor, sondern die etwa 140 teilnehmenden Polizisten und pädagogischen Fachkräfte waren auch gehalten, selber aktiv zu werden. Das, was die Rapagogen üblicherweise von den Teilnehmern erwarten, das war nun Aufgabe der Profis. Texten und reimen, was das Zeug hält. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein eindrucksvoller Song mit tiefgehendem Text.

Der „Kurve kriegen“-Rap. Reinhören lohnt sich!

Hier der Link direkt zum Song: